Geschichte

Clara Fey – Leben und Wirken

Unsere Ordensgründerin Clara Fey (1815-1894) wurde am 5. Mai 2018 in ihrer Heimatstadt Aachen seliggesprochen.
Angesichts der sozialen Probleme durch die Industrialisierung gründete Clara Fey 1844 mit drei Gefährtinnen die Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus. Diese bemüht sich, Kindern und Jugendlichen Unterricht, Ausbildung und ein Zuhause zu geben. Die Gemeinschaft breitete sich bald über Europa und Amerika aus.
Heute wirken die rund 450 Schwestern der Kongregation in zwölf Ländern: in Österreich, Belgien, Kolumbien, Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Indonesien, Lettland, Luxemburg, Peru und den Niederlanden. Sie arbeiten in Kindergärten, Schulen, Gemeinden, Gesundheitszentren und Armenküchen sowie mit Zugewanderten, Arbeits- und Obdachlosen.

 

Chronik Clara Fey Campus Maria Regina

  • 1857

    Beginn des Wirkens der Schwestern vom armen Kinde Jesus in Wien.

  • 1860

    Erwerb eines Hauses im Dorf Döbling, heute Döblinger Hauptstraße 83.
    Erlaubnis zur Unterrichtserteilung an der Volksschule. Die Liegenschaft wurde im Laufe der Jahre durch Zu- und Umbauten und durch den Ankauf weiterer Grundstücke vergrößert.

  • 1887

    Einweihung der neuromanischen Klosterkirche.

  • 1891


    AmHimmelKleinkinder
    Einführung eines privaten Kursus für Kindergärtnerinnen. Damit wurde eine der ersten Ausbildungsstätten für Kindergartenpädagog/inn/en gegründet.

  • 1923

    Erlaubnis zur Eröffnung einer 1. Klasse Realgymnasium

  • 1925

    1927Waeldchen
    Eröffnung des Übungskindergartens.

  • 1927

    1927Suedgang
    Der Kindergarten wird im Gebäude gegenüber der heutigen Volksschule untergebracht. Die Kindergärtnerinnenbildungsanstalt erhält das Öffentlichkeitsrecht, die Ausbildung dauerte 2 Jahre.

  • 1934


    KIGA
    Grundsteinlegung des Clara-Hauses, das heute ausschließlich die Volksschule beherbergt. Am 8. Mai feiert unser Campus den Gedenktag unserer Ordensgründerin, der seligen Clara Fey.

  • 1938


    KIGA
    Schließung der Schule und des Kindergartens durch das NS-Regime.

  • 1945

    Der Großteil des Clara-Hauses wurde durch Bomben zerstört. Im September Wiederaufnahme des Betriebs in allen Einrichtungen.

  • 1946


    Werken1948
    Wiedereröffnung des Kindergartens und der Schule.

  • 1963


    Biosaal1963
    Um den gewachsenen Ansprüchen an Räumlichkeiten in der Kindergärtnerinnenbildungsanstalt gerecht zu werden, entschlossen sich die Schwestern zur Errichtung eines neuen Gebäudes in der Hofzeile.

  • 1979

    Eröffnung des neuen Hauses in Hofzeile 17.

  • 1985

    Umstrukturierung der Ausbildung zur/zum Kindergartenpädagogin/en zur fünfjährigen BAKIP mit Reife- und Diplomprüfung. Erstmals werden Burschen zur Ausbildung zugelassen.

  • 2003

    Wirtschaftskundliches Realgymnasium mit Schwerpunkt IKT und Wirtschaftskunde: Schwerpunkt EDV elektronische Datenverarbeitung statt Handarbeiten in der 4. Klasse. Aufnahme von Buben im Gymnasium

  • 2005

    Generalsanierung des Volksschulgebäudes

  • 2006

    Übernahme durch den Trägerverein Werke der Schwestern vom armen Kinde Jesus als Schulerhalter von BAKIP und Kindergarten.

  • 2010

    Start der 3-jährigen Ausbildung zur Kindergartenassistentin/zum Kindergartenassistenten.

  • 2013

    Start des modularen, berufsbegleitenden Aufbaulehrganges zur Kindergartenpädagogin/zum Kindergartenpädagogen sowie des modularen, berufsbegleitenden Kollegs zur Kindergartenpädagogin/zum Kindergartenpädagogen. Die Schulform heißt nunmehr "Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP)".

  • 2016

    wird erstmals das modulare, berufsbegleitende Kolleg zur Kindergartenpädagogin/zum Kindergartenpädagogen angeboten. Die Schulform heißt nunmehr „Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP)“.

  • 2019

    Übergabe des Campus an die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ)


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